Festivals
12.-16.4. 2007
Ashland independent film festival
www.ashlandfilm.org
BEST FEATURE LENGTH DOCUMENTARY
21.2.-5.3.2007
Festival internacional de cine contemporaneo
de la ciudad de Mexico
www.ficco.com.mx
SPEZIALPREIS JURADO PFIZER
10.-17.12.2006
Dubai International Film Festival
www.dubaifilmfest.com
22.-28.11.2006
Festival International du Film d'Environnement, Paris
www.festivalenvironnement.com
GRAND PRIX
17.-19.11.2006
Avanto Media Art Festival Helsinki
www.avantofestival.com
14.-19.11.2006
Les Écrans Documentaires, Arcueil
www.lesecransdocumentaires.org
9.-19.11.2006
Rencontres internationales du documentaire de Montréal
www.ridm.qc.ca
ECOCAMERA PREIS
8.-12.11.2006
Verzio Documentary Film Festival Budapest
www.verzio.ceu.hu
8.11.-17.12.2006
Documentaire sur grand Écran
www.doc-grandecran.fr
7.-12.11.2006
Kasseler Dokumentarfilm- und Videofest
www.filmladen.de/dokfest
6.-17.11.2006
Séances Contre-Feux, Tours
6.-12.11.2006
Duisburger Filmwoche
www.duisburger-filmwoche.de
2.-12.11.2006
Leeds International Film Festival
www.leedsfilm.com
30.10.-5.11.2006
Sheffield International Documentary Festival
www.sidf.co.uk
27.-31.10.2006
Cinemambiente - Environmental Film Festival Turin
www.cinemambiente.it
24.-29.10.2006
International Documentary Film Festival Jihlava
www.dokument-festival.cz
SONDERPREIS DER JURY
20.-29.10.2006
Doclisboa - Lisbon International Documentary Film Festival
www.doclisboa.org
20.-28.10.2006
Valladolid International Film Festival
www.seminci.com
18.10.-2.11.2006
London Film Festival
www.lff.org.uk
11.-15.10.2006
Unabhängiges FilmFest Osnabrück
www.filmfest-os.de
29.9.-15.10.2006
New York Film Festival
www.filmlinc.com/nyff
28.9.-13.10.2006
Vancouver International Film Festival
www.viff.org
28.9.-8.10.2006
Reykjavik International Film Festival
www.filmfest.is
21.-25.9.2006
Il vento del cinema Procida
www.alicudionline.it
22.-27.08.2006
Espoo Ciné XVII International Film Festival
www.espoocine.org
20.-26.8.2006
Les états généraux du film documentaire Lussas
www.lussasdoc.com
11.-13.8.2006
Mini Documentary Festival Plataniskia
26.7.-13.8.2006
Melbourne International Filmfestival
www.melbournefilmfestival.com.au
21.7.-6.8.2006
Wellington Film Festival
www.nzff.telecom.co.nz
14.7.-6.8.2006
Encounters South African-International Documentary Festival
www.encounters.co.za
13.-30.7.2006
Auckland International Film Festival
www.nzff.telecom.co.nz
6.-15.7.2006
Jerusalem Film Festival
www.jff.org.il
30.6.-8.7.2006
Brussels European Film Festival
www.joug.org/fffb
29.6.-12.7.2006
Rencontres internationales de cinéma à Paris
www.rencontres.forumdesimages.net
22.6.-2.7.2006
Los Angeles Film Festival
www.lafilmfest.com
20.-25.6.2006
Ecofilms Rodοs International Films and Visual Arts Festival
www.ecofilms.gr
2.-11.6.2006
Transilvania International Film Festival
www.tiff.ro
1.-11.6.2006
Festival des deutschen Films, Mannheim
www.Festival-des-deutschen-Films.de
12.-21.5.2006
Festival Planete Doc Review Warschau
www.docreview.pl
11.-17.5.2006
Ecocinema International Film Festival Athen
www.ecocinema.gr
BESTER FILM
4.-19.5.2006
Festival International de Cine Documental Quito
www.cinememoria.org
3.-11.5.2006
Internationales Dokumentarfilmfestival München
www.dokfest-muenchen.de
28.4.-7.5.2006
Hot Docs Canadian International Documentary Festival Toronto
www.hotdocs.ca
HONOURABLE MENTION - SPECIAL JURY PRIZE - INTERNATIONAL FEATURE
24.-30.4.2006
Visions du Réel, Nyon
www.visionsdureel.ch
JOHN TEMPLETON-SPEZIALPREIS
20.-26.4.2006
3001 Kino Dokumentarfilmwoche Hamburg
www.3001-kino.de
11.-23.4 2006
Buenos Aires Festival Internacional de Cine Independiente
www.bafici.gov.ar
6.- 9.4. 2006
Full Frame Documentary Film Festival, Durham
www.fullframefest.org
24.-30.3.2006
Kosmorama Internasjonale Filmfestival Trondheim
www.kosmorama.no
23.-31.3.2006
Human Rights Nights Film Festival Bologna
www.humanrightsnights.org
23. - 29.3. 2006
European Documentary Film Festival EURODOK Oslo
www.nfi.no/cinemateket/eurodok
21.-26.3.2006
Diagonale Graz
www.diagonale.at
15.-19.3.2006
Documentary Film Platform ZONE Ghent
www.desireproductions.be
10.-30.3.2006
Recontres Documentaires Autour du Travail Brüssel
www.regardssurletravail.be
10.-19.3.2006
Thessaloniki Documentary Festival
www.filmfestival.gr/docfestival
1.-9.3.2006
One World. International Human Rights Documentary Films Festival Prague
www.jedensvet.cz
24.2.-5.3.2006
Belgrade International Film Festival
www.fest.org.yu
19.-26.2.2006
Zagreb Dox International Film Festival
www.zagrebdox.net/
24.11-4.12.2005
International Documentary Festival Amsterdam
Joris Ivens Competition und Section Green Screen
www.idfa.nl
SPEZIALPREIS DER JURY
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Preise
Adolf-Grimme-Preis 2008, Kategorie Information & Kultur
"Ein Dokumentarfilm über die globalisierte, automatisierte, mechanisierte Produktion unserer Nahrungsmittel, ein Film ohne Kommentar, ohne Expertenmeinung, ohne empörte Betroffenheit, ohne raunendes Entsetzen -- geht das? Ja, das geht -- wenn man wie Nikolaus Geyrhalter in seinem Werk "Unser täglich Brot" auf die elementare Essenz des Filmes setzt: die Bilder. Was Geyrhalter zeigt, sind Tableaus jener Orte, an denen das produziert, geerntet oder getötet wird, was täglich auf unseren Tellern landet: Tomaten, Paprika, Lachs, Hähnchen, Schwein, Rind. Es sind Orte höchster Effektivität und Rationalität, die von ingeniösen Maschinen getaktet werden. Aus lebender Natur wird Ware. Und wo diese Ware produziert wird, ist ohne Belang. Daher werden diese Orte nicht zugeordnet oder benannt, werden keine Fakten aufgetischt, keine mildernden Erläuterungen eingestreut. So etwas sind wir im handelsüblichen Fernsehen nicht mehr gewohnt, genauer: Wir sind dessen entwöhnt worden. Und mit einer Mischung aus Schrecken und Faszination sehen wir, welche Wirkungsmacht diese Bilder haben. Es sind Bilder, die sich durch eine sorgfältige Kadrage, durch die subtile Montage und Dramaturgie von Wolfgang Widerhofer einbrennen. Der Film sagt uns nicht, was wir denken sollen, aber er gibt uns viel zu denken und nachzudenken. Zu loben ist daher nicht nur die dokumentarische Kunst von Nikolaus Geyrhalter, sondern auch der Mut des Senders und der Redaktion, diesen Film unterstützt und den Zuschauern zugemutet zu haben. Denn "Unser täglich Brot" ist eine Zumutung: Wir werden angehalten, die industrielle Nahrungsmittelproduktion als Spiegelbild unserer gesellschaftlichen Konsumption zu sehen: viel, einfach, schnell, billig. Und wir werden konfrontiert mit unserer kollektiven Bigotterie: "Sie wollen das Kalb essen, das Blut nicht sehen" (Brecht). Dies alles geschieht mit den Mitteln des Films, mit nachhaltig beeindruckenden Bildern, durch Anschauung statt Belehrung, durch rhythmisch klare Erzählung statt des Stakkatos sich übertrumpfender Spektakel. Der Film lässt einen nicht los. Wir haben zu lernen, dass wir Teil seiner fatalen Logik sind. Das Gebet sagt: "Unser täglich Brot" gib uns heute. Aber: Wer vergibt uns unsere Schuld?"
Best feature length documentary - Ashland independent film festival 2007
Spezialpreis Jurado Pfizer - Festival internacional de cine contemporaneo de la ciudad de Mexico, 2007
Grand Prix -Festival International du Film d'Environnement, Paris, 2006
EcoCamera Preis - Rencontres internationales du documentaire de Montréal, 2006
Nominierung zum Europäischen Filmpreis, Prix Arte, 2006
Sonderpreis der Jury - Internationales Dokumentarfilmfestival Jihlava, 2006
"Die umwerfenden Bilder dieses Films enthüllen die unbekannte Welt der Technik der entwickelten Agrarindustrie. Die Nahrungsmittelproduktion in unterschiedlichen Orten Europas erscheint darin als wäre es eine Utopie, bis auf die Tatsache, dass sie mit unserer täglichen Ernährung eng zusammenhängt. Hypnotisierende Aufnahmen zeigen eine Maschine, die in fünfzehn Sekunden einen Olivenbaum um seine Früchte bereitet, Maschinen zum Herauswerfen der Fische oder zur Kastration der Ferkel, surrealistische Felder, die für weitere Maschinen angepasst wurden, sterile Boxen der Einfrieranlagen. Alles wird für die maximale Effektivität der Großproduktion bestimmt. Der Regisseur wählte eine radikale Form ohne Erzähler, Begleitmusik, Statistiken oder Interviews. Die kalte Linse der Kamera registriert die Entfernung zwischen dem Verbraucher und dem Produkt. Lange Aufnahmen und Tondesign (Maschinenlärm und Geschrei der Tiere) bilden den Filmraum. Mit seinen sterilen Korridoren ähnelt der Film einem Sci-fi von Kubrick und ähnlich zeigt er die Maschinen als monumentale eigenständige Wesen, die mit ihren mechanischen Bewegungen die Nahrung bis auf unseren Tisch schieben. Die Maschinen verkörpern die gegenwärtige Lebensmittelproduktion, wo alles lebende nur eine unterstützende Rolle spielt. Geyrhalter's Film knüpft an die berühmten Filme Blut der Tiere (Regie Georges Franju, 1949) und Fleisch (Frederick Wiseman, 1976) an. Ähnlich wie seine Vorgänger begibt er sich in die verbotenen Zonen und zeigt sie in der Zeit, wenn die globale Produktion und Vertrieb die Beziehung der Orte der Produktion zu den Orten der Lebensmittelverzerhrung gänzlich verändert hat."
Bester Film - Ecocinema International Film Festival Athen 2006:
Die Jury entschied einstimmig, den Preis für den besten Film dem Film zu geben, der uns allen im Gedächtnis bleiben wird - leider immer, wenn wir Essen auf unseren Teller legen. Es ist der Film UNSER TÄGLICH BROT, 2005, des österreichischen Regisseurs Nikolaus Geyrhalter. Dieser Film ist außergewöhnlich, da er die Wahrheit über ein Thema aufdeckt, das wir alle wissen, aber lieber verdrängen wollen: was ist wirklich auf unserem Teller. Wie diese Wahrheit aufgedeckt wird, war ebenfalls außergewöhnlich, in der Verbindung der künstlerischen Form mit dem Thema. Das kalte mechanische Auge der Kamera filmt die grausame industrielle Produktion von Nahrungsmitteln heute. Das Ergebnis ist schockierend wie ein Schlag in die Magengrube.
Honourable Mention - Special Jury Prize - International Feature - Hot Docs Canadian International Documentary Festival Toronto 2006:
"Eine erstaunliche visuelle Erforschung der Mechanisierung der Nahrungsmittelproduktion."
Special John Templeton Prize - Visions du Réel, Nyon 2006:
Der Film führt uns den modernen Einsatz technologischer Methoden der wirtschaftlichen Herstellung unserer Nahrungsmittel vor. Er konfrontiert uns mit der Ausbeutung der Schöpfung und mit unserem Verhältnis zur Erde und zu ihren Ressourcen. Ausschliesslich mit Bildern eröffnet der Film die Möglichkeit einer endlosen Auseinandersetzung mit der industriellen Anwendung von wissenschaftlichem Fortschritt, mit unserem verlorenen Paradies und dem Bedürfnis nach unserem täglichen Brot.
Spezialpreis der Jury - International Documentary Festival Amsterdam 2005:
"Einer der Filme, von dem viele von Ihnen sicher erwartet haben, ihn auf der kurzen Liste der drei Nominierten für den Joris Ivens Award zu sehen, wurde stattdessen mit dem Spezialpreis der Jury ausgezeichnet. Wir hatten das Gefühl, er hat es verdient, extra geehrt zu werden. Eine starke cinematographische Erfahrung, eine Serie von schockierenden und unvergesslichen Bildern. Eine unaufhörlich gnadenlose und albtraumhafte Szenerie. Eine Vision der Hölle. Nicht die Hölle der Theologen, sondern eine konstruiert von unserer Politik, unseren Märkten und unserer Nahrungsmitteltechnologie. Nikolaus Geyrhalter hat uns UNSER TÄGLICH BROT geschenkt. Er hat uns nicht gesagt, was wir denken sollen - aber hat uns viel Nahrung zum Nachdenken gegeben. Das ist ein großartiger und wichtiger Film und es freut uns, ihn mit dem Spezialpreis der Jury ehren zu können."
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